Versoffenes Hobby Horse

Zäune gegen zügellose Zossen

Die letzte Bastion im Kampf gegen saufende Hobby Horses

In einer Welt, in der alles möglich scheint – fliegende Taxis, sprechende Kühlschränke und Influencer mit Meinung – war es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Hobby Horses durchdrehen. Was einst als unschuldiger Kinderspaß mit Besenstielen begann, hat sich längst zu einer subversiven Subkultur entwickelt: Hobby Horses mit Alkoholproblemen. Und nein, wir reden hier nicht von betrunkenen Reiter*innen, sondern von den Pferdchen selbst!

Diese wilden Wesen – meist aus Holz, Plüsch und purem Wahnsinn gefertigt – durchstreifen mittlerweile unsere Vorstädte, brechen in Gartenpartys ein, plündern Schnapsvorräte und tanzen dann barhuf auf Trampolinen. Wer einmal erlebt hat, wie ein Betrunkenes Hobby Horse um 3 Uhr nachts „Atemlos durch die Nacht“ grölend gegen einen Gartenzwerg tritt, weiß: Ein Zaun muss her.

Doch gewöhnliche Zäune reichen nicht aus. Diese Pferdchen sind gerissen. Sie können galoppieren, buckeln und – unter Alkoholeinfluss – sogar klettern. Experten empfehlen daher speziell entwickelte Anti-Horse-Zäune aus recycelten Kneipentresen, mit integrierten Minibars zur Ablenkung. Einige Modelle spielen beruhigende Klassikmusik, andere versprühen den Duft von Karotten-Gin, um die Tiere zu sedieren.

Natürlich stellt sich die ethische Frage: Sollte man Hobby Horses überhaupt einsperren? Aber sind wir mal ehrlich – wer seine Abende regelmäßig mit Pfefferminzlikör und brennenden Hula-Hoop-Reifen verbringt, dem tut ein bisschen Zaun nicht weh.

In diesem Sinne: Lasst uns die Grenzen setzen, bevor die Grenzen verschwimmen. Zum Wohle unserer Vorgärten. Und unserer Leber.


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